
die nacht ist rot,
ich stell mich auf
seh ihn, den tod,
in meinem lauf
das ende naht,
ich spührs jetzt auch
mein leben fad,
kein kribbeln im bauch
der wind mich streichelt,
sacht und lieb
mein gesicht erbleichet,
kein blut mir blieb
wie auch nichts andres,
in dieser welt
nur wenn du tod bist,
bist du ein held
ich weine jeden morgen,
das rot erhellt die nacht
verdunkelt meine sorgen,
doch erleuchtet meine macht
ich träume jeden tag,
führt mich fort aus der trauer
in der meine hoffnung lag,
verschlossen hinter einer mauer
ich verfluche jeden abend,
er lässt sterben jeden tag
mit der sonne hellen schein,
deren anblick ich so mag
ich ersehne mir die nacht,
und mache mich bereit
sie hat finsternis gebracht,
und hüllt mich ein in dunkelheit
erlöst mich von den schmerzen,
zieht mich in ihr dunkel rein
berührt mich tief im herzen
und verbreitet warmen schein
tötet meine Träume,
so kann auch ich nicht sein
steh regungslos wie bäume
das blut in mir ist nicht mein
bin frei von fantasie
gefangen in der einsamkeit
enden wird sie nie
bis in alle ewigkeit
denn seelen sterben nie
nutzlos meine tauben hände
ich renne los und flieh
auf meinem weg ohne ende
die nacht ist rot
ich stell mich auf
seh ihn, den tod
in meinem lauf
das ende naht
ich spührs jetzt auch
mein leben fad
kein kribbeln im bauch
der wind mich streichelt
sacht und lieb
mein gesicht erbleichet
kein blut mir blieb
wie auch nichts andres
in dieser welt
nur wenn du tod bist
bist du ein held
LeijiONE - Nacht.mp3
LeijiONE.de/texte/