
in der ruhe liegt die kraft
ich such in mir nach dir
doch dich zu finden fehlt mir die macht
die spur die ich hab
führt nach innen gegen mich
doch ich find dich nich
kennst du das gefühl
du bist am fallen
und wartest nur darauf
endlich mal aufzuprallen
und all die vielen stimmen
die in deim kopf wiederhallen
sie reden auf dich ein
sie dringen in dich ein
aber hey, es is vorbei
es ist vorbei und mir ist
sehr viel drann gelegen
denn nach all dem hoffen
und all der zeit
bin ich wieder dazu bereit
für mich was aufzugeben
um mit jemandem zusammen zu leben
und so lass ich dich ab jetz
für immer gehen
denn ich bin gelandet
und nichts bricht entzwei
ich bin gestrandet
an einem wunderbarem ort
doch auf der andren seite
auch wenn ich dich jetz meide
bleibt immernoch die angst
die angst wieder zu verkacken
wieder fehler zu machen
die angst wieder jemanden zu verliehrn
ich verkrampf, doch halt zu dir
es ist dumm von mir
mich wie immer zu beschwern
ich weiß nie, was wird drauß werden?
lass dich nur nicht narren,
von einem gedicht
lass dich bloß nicht täuschen,
durch das gesicht,
das ich mache, denn ich trage
tausend masken,
die ich fürchte abzulegen
ich kann durch sie nicht sehen
denn nach allem abwägen
nach allem für und wieder
muss ich leider traurig gestehen
keine spiegelt mich wieder
mich zu verstellen war meine gunst
so tun als ob eine kunst
doch ich kann es nicht
vermiss dein schönes gesicht
das gleiche gillt auch für dich
du hast angst und wagst es nich
du machst den eindruck,
als seist du unumgänglich,
für meine wärme nich empfänglich
egal ob innen, ob außen
als sei dein name
vertrauen und du hast die gabe
zu sein wie stilles wasser
und könntest über alles bestimmen
so als brauchst du niemanden
aber ich glaube dir nicht,
bitte sags mir ins gesicht!
ich seh es als meine pflicht
was ich empfinde an dich zu geben
dabei ein wenig zurückzunehmen
jede neue enttäuschung
schlägt die alten um längen
mein kopf wird schwer doch ich
lass ihn nicht hängen
die ellenlange suche
bringt mich um meine sinne
ich frag mich schon lange nicht mehr
ob und wann ich gewinne
jeder kämpft mit sich selbst
und für sich alleine
ich habe noch mut doch hoffnung
hab ich keine
ich weiß nich was ich will
weil ich mich selber nich versteh'
bin weit entfernt von dir
und doch ganz in deiner näh'
in wahrheit sind wir beide
verwirrt, wir beide
in furcht und alleine
verbergen uns hinter uns'rer wand
möchten nicht dass irgend jemand
irgend was bemerkt
beim bloßen gedanken daran
bekomme ich panik
und setze alles daran
vor ander'n zu fliehen
hinter die maskerade verziehn
hinter der ich mich verbergen kann:
eine dicke, starre fassade,
die dem versteckspiel nützt,
mich vor dem wissendem blick schützt,
der mich erkennen würde.
dabei wäre gerade dieser blick
meine rettung.
wonach ich strebe
wenn er verbunden wäre
mit angenommenwerden,
mit liebe.
das ist das einzige, womit ich mich
in sicherheit wiege
du spührst tief in dir drinn
das ich wirklich etwas wert bin!
das einzige mit sinn
aber ich sage es nicht.
ich wage es nicht.
ich habe angst davor.
ich habe angst, das
hier stößt auf ein taubes ohr
ich fürchte, du wirst gering
von mir denken
ich fürchte ich zwing dich durch mein
verhalten zum einlenken
du wirst alles überdenken
und zu dem entschluss kommen
du hast zuviel genommen
lässt es nicht weiter kommen
denn nach all dem was war
und all dem was sein wird
wird es besser sein,
es zu beenden bevors verdirbt
wir halten die keimende blume
lieber sicher in einem topf,
anstatt sie zu zerbrechen
an den zweifeln in unsrem kopf
lass dich nur nicht täuschen
von geräuschen ohne sinn
bitte schau sorgfältig hin
und versuche zu hören
was ich gerne sagen möchte
wobei mich meine ängste stören
nur du kannst diesen leeren glanz
von meinen augen nehmen
wenn du versuchst zu verstehen
mir hilfst in mei'm leben
in eine richtung zu gehen
du musst deine hand ausstrecken
und auch wenn ich nicht will
ich möchte, dass du weißt
dass ich endlich spühre,
was wahre freundschaft heißt
in der ruhe liegt die kraft
ich such in mir nach dir
doch dich zu finden fehlt mir die macht
die spur die ich hab
führt nach innen gegen mich
doch ich find dich nich
jede neue enttäuschung
schlägt die alten um längen
mein kopf wird schwer doch ich
lass ihn nicht hängen
die ellenlange suche
bringt mich um meine sinne
ich frag mich schon lange nicht mehr
ob und wann ich gewinne
jeder kämpft mit sich selbst
und für sich alleine
ich hab noch mut doch hoffnung
hab ich keine
ich weiß nich was ich will
weil ich mich selber nich versteh'
bin weit entfernt von dir
und doch ganz in deiner näh'
in der ruhe liegt die kraft
ich such in mir nach dir
doch dich zu finden fehlt mir die macht
die spur die ich hab
führt nach innen gegen mich
doch ich find dich nich
LeijiONE - Lass Dich Bloß Nicht Täuschen.mp3
LeijiONE.de/texte/