
kaltes wasser umgibt mich hier, fernab vom land
und all das, was mir bleibt, ist letztlich deine hand
kenne keine rettende richtung, das ziel liegt tief versteckt
bin ausgelaugt und werde jede einsame nacht geweckt
vom reißenden sturm, jede nacht auf hoher see
ohne ankerpunkt, folge den sternen ohne sie zu seh'n
reißende wogen zerren mich zum infernalen höllenschlund
um mich im dunkel zu verschlingen, der fall ohne grund
am rande der scheibe, der fall ohne ende
bis ans ende der welt, ein raum ohne wände
kaltes wasser umgibt mich hier, fernab vom land
und all das, was mir bleibt, ist letztlich deine hand
das leben schwimmt an mir vorbei und lässt keine zeit
wie dieses halbe jahr an land, ich war noch nich bereit
um schon aufzutauchen, wir spüren beide diese schmerzen
keine liebe, kein glanz, kein held in deinem herzen
und so ist es, wie ich meinte es würde werden
du bist auf einer andren insel und ich spür dich sterben
denn wir vergassen zu atmen, im rausch der zeit
ich würd sie so gerne stoppen, doch ich bin noch nicht bereit
kaltes wasser umgibt mich jetzt, kannst du es sehen
und all das, was ich hatte, kann ich nicht mehr nehmen
ich seh dich dort stehen, doch beachtest du mich nicht
du lachst jetzt mit deinem retter und versteckst dein gesicht
die boote halten nicht an, im dunkeln sehen sie mich nicht
jede einsame nacht schlagen wellen in mein gesicht
etwas zieht mich nach unten, ich muss mich entlasten
krieg keine luft, doch kann dich nicht gehen lassen
mein weg zur vergangenheit, gegen meterhohe brecher
doch ich seh es hat kein sinn und brech entkräftet ab
LeijiONE.de/texte/