
ich steh jeden abend am balkon und schau zu den sternen
werd ich sie erreichen, werden sie sich weiter entfernen?
das leben, der schmerz - mein weg führt richtung finsternis
mein herz is bitterkalt, als ob das ganze jahr lang winter is
sitz allein am fenster, an sonnen- sowie an regentagen
gedanken sammeln sich wie kalte dunkle nebelschwaden
ich bin gezeichnet von narben, doch ich zeig sie euch nich
schliess meine augen und verdränge das licht
ich spühr den stechenden schmerz, versuch vergebens zu schrein
die droge die mich quält scheint mein leben zu sein
um mich herum nur trug und schein, spühr alles entrinnen
ich verschliess mich vor andern und kehr mich verzweifelt nach innen
bis der morgen dämmert, liege ich wach
versuch das ende zu sehn und grüble bis tief in die nacht
hab liebe und macht, kann meine wut nicht verstehn
ich sinke zu boden und wein blutige trän'
meine welt ist kalt, um mich herum alles dunkel
ich find ihn nicht, den weg aus dem dschungel
ich seh ein schatten an der wand, und ich glaub er verfolgt mich
erst wenn ich mich öffne, wird alles deutlich
willst mein leiden beenden
doch brauchst hilfe dazu
überwind meine mauer
doch weisst nich was zu tun
ich sitz am rande des abgrunds
keiner darf mich verstehn
schaust tief in meine augen
doch kannst die wahrheit nich sehn
ich weiß nicht mehr weiter und seh kein rettenden weg
tage vergehn spurlos, keiner weiß wofür man lebt
was soll ich schaffen, mit dem traum den ihr habt
niemand der den sinn versteht, egal wie oft man fragt
ich verkriech mich zu haus, meine welt scheint so klein
niemand ist so wie ich, am ende bleibt jeder allein
wieso vergeht alles so schnell und wieso dieses gefühl
dass mir sagt es geht nicht weiter und alles wird kühl
ich will es doch selbst nicht, wieso ist es so schwer
wo werd ich mal landen und wo komm ich überhaupt her?
wieso sollt ich karten auf ein haus stellen, was wackelt und krumm is
wieso muss ich immer alles aufgeben was mir wirklich wichtig is
hab niemand der mich beschützt und glaube nicht an gott
wieso all die fragen, ich will das nich, hört auf, stop!
mein herz schlägt tief, mein puls geht schnell
die zeit vergeht anders, in meiner welt
willst mein leiden beenden
doch brauchst hilfe dazu
überwind meine mauer
doch weisst nich was zu tun
ich sitz am rande des abgrunds
keiner darf mich verstehn
schaust tief in meine augen
doch kannst die wahrheit nich sehn
und ich lieg auf dem boden
und hab nich mehr viel kraft
ich spühre die hoffnung
doch weiss nich ob ichs schaff
doch ich bewahr mein' glauben
denn er endet nie
ich warte auf segen
und fall auf die knie
dann heb ich die hände
und empfang dein signal
spühre liebe im herzen
und beende die qual
und beende die qual
und beende die qual
LeijiONE - Deine Welt (feat. Kristin).mp3
LeijiONE.de/texte/