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Amoklauf II

Levitation

ich habe schon lange abgeschlossen mit diesem leben
in dieser dreckigen welt, will den löffel abgeben
depri mucke und wodka trüben mein bewusstsein
auf dieser kranken erde will ich nicht mehr sein
allein der sprung ins jenseits ist die letzte hürde
doch selbstmord ist verdammtnochmal unter meiner würde
diese welt hat mich verrückt, depressiv und krank gemacht
die menschen da draussen haben mich an den rand gebracht
wenn sie doch wüssten wie sehr ich sie alle hasse
die stimmen in meim schädel verlangen schon lange nach rache
für all das leid, all die narben, all die qualen
es ist zeit abzurechnen sie alle sollen bezahlen
sie sollen leiden wie ich diese affen
auf meinem tisch liegen viele schöne waffen
und ich werde sie mit blitzen in den augen benutzen
ich werde schneiden, stechen, schädel wegputzen
ich bringe terror in eure scheiss welt
die beherrscht wird von lügen, macht und geld
ich will hier weg, ich mach den letzten schritt
den schritt ins jenseits und nehme all euch wixer mit
was ich nicht hatte sollt ihr auch nicht haben
mein letzter wille ist in eurem scheiss blut zu baden
ein letztes mal verlasse ich das haus
bereit zu sterben, amoklauf

ich bin entschlossen meine nerven sind gespannt
ich fühl den kalten griff der waffe in meiner hand
ich seh die ekelerregende menschenmasse
menschen die mich hassen, menschen die ich hasse
welch elende lachhafte verfickte brut
in mir brodelt wut in unbändiger glut
ich werde töten und fühle nichts dabei
adrenalin in meinem blut macht mich high
keiner kann mich jetzt noch kontrolliern
ich atme tief, ich weiss es wird passiern
schon bald, jetzt gleich, sofort
die stimmen in meinem kopf verlangen nach mord
ich nehme meine kalte hand aus meiner hosentasche
meinen finger am abzug meiner waffe
direkt vor meinen augen herrscht wildes gedränge
ich heb die waffe und ziehle in die menge
ich drücke ab, die waffe kracht
der tod lacht und macht den tag zur nacht
ich bin im rausch ich merke nichts mehr
mein finger krümmt sich, das magazin ist leer
ich lade nach, ich laufe nicht weg
meine zeit ist gekommen, flucht hat keinen zweck
ich sehe rot, ich rieche den rauch
und ziehle auf das caos, amoklauf

ich habe es getan, es gibt kein zurück
bis zu meinem tod ist es nur noch ein kleines stück
ich seh mich um und schaue auf leichen
panik liegt in der luft, ich höre menschen kreischen
ich fühl das elend, das leid, den schmerz
ich sehe menschen mit gebrochenem herz
das alles wegen mir, was habe ich nur getan
in einem anfall von blinder wut und wahn
ich höre schnell näher kommende polizeisirenen
über mein gesicht laufen blutige tränen
doch ich fühle keine reue
sieht denn keiner wie sehr ich mich auf den tod freue
ich höre rufe, ich soll mich ergeben
doch ich will nicht, ich will nicht mehr leben
denn ich habe keine lust mehr, keinen bock
ich bin erst zufrieden wenn eine kugel mein herz stoppt
ich richte meine waffe auf die polizei
ich schieße und schieße, treffe einen, treffe zwei
jetzt endlich schiessen sie auch
ich fühl die kugeln in meiner brust, in meinem bauch
es ist ein schmerz da mein inneres zerreißt
ich falle zu boden, mein gesichtsausdruck entgleist
es ist vorbei, mein herz steht
mein blut färbt die straße rot, ich bin tod


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